"Äl Jawala" kommt aus Freiburg aber der Sound ist so wunderbar abgedreht. Geht sehr in die Richtung von Robert Soko's BalkanBeats. "Wake Up" ist großartig auch wenn ich die ganze Zeit nur Cookie Man verstehe. Mit "Borderbounce", "Backstabbers" oder "Toulouse Groove" kommen die Balkan Beats mehr durch. open.spotify.com/track/6rRX2qk

"Michael Jackson" muss ich wohl nicht weiter erklären. Allerdings habe ich erst dieses Jahr den Song "Who is it" ( open.spotify.com/track/4HWcWgl ) entdeckt und das ist sicher mein Lied des Jahres. Das Schlagzeug bis zum Anschlag schon fast aggressiv dazu das Basslauf. Einfach großartig. An der Stelle auch eine Empfehlung für die Drum Videos von "Sugarfoot". Gerade "Smooth Criminal": youtube.com/watch?v=bRM2Gn9nU7

Etwas eingeschlafen aber da ich heute "Chilly Gonzales" live (wie immer mit Pantoffeln und Bademantel) gesehen habe gehts weiter. Chilly Gonzales könnte man zwischen Piano Jazz und Neoklassik einsortieren aber das wird dem Entertainer nicht gerecht. Daher auch zuerst die Empfehlung für das Live Album "Live at Massey Hall" und dort vor allem das letzte Lied "Smothered Mate" open.spotify.com/track/3r0MY6R Ansonsten "Knight Moves", "The Tearjerker Returns", "Gogol", "Overnight" oder "Armellodie" hören.

Heute den Film "Here We Move - Here We Groove" (balkanbeats.eu/movie/) gesehen über "Robert Soko" der schon seit fast 30 Jahren im Berliner Lido Balkan Musik mit elektronischen Beats verbindet und so eine eigene Musikrichtung erschaffen hat. Klingt zum Teil sehr experimentell aber hörenswert und ich werde noch einiges in die Richtung vorstellen. Vom "BalkanBeats Soundsystem" "Trenul Masina Mica", "Schöne Tage", "Adieu", "Alcohol" oder einfach das Album zum Film hören. open.spotify.com/track/5IoSiwb

"Hidden Orchestra" ist eigentlich nur eine Person. Musik lässt sich als Ambient Jazz beschreiben. Eine große Soundbühne mit vielen Klängen zu entdecken. Live sind es ein paar mehr Leute und interessant das doppelte Schlagzeug youtube.com/watch?v=d3ppF0evyH. Hidden Orchestra hat den generative Soundtrack zu dem Spiel "Creaks" komponiert (erklärt in youtu.be/67S-rAyku3U zum ausprobieren auf creaksbox.amanita-design.net/). Aber auch sonst sehr schöne Musik wie "Overture" oder "Spoken" open.spotify.com/track/3R2IWW0

"Rodrigo y Gabriela" hören sich im ersten Augenblick wie spanisch Flamenco an, hat damit aber eigentlich kaum was zu tun. Gabriela hat ein ganz eigenen Stiel Percussion auf Gitarre zu spielen. Unbedingt ein Video dazu anschauen. Sie erklärt das sehr schön in youtube.com/watch?v=VvhWoMlv0t und was es mit Metal gemeinsam hat. Das Album "Rodrigo y Gabriela" mit "Tamacun", "Diablo Rojo", "Stairway to Haven" oder "Orion" anhören! open.spotify.com/track/2MdzazQ

"A-WA" hat ein besonderen Sound. Die drei Schwestern aus Israel kombinieren jemenitische, traditionelle Musik mit Elektro und Hip-Hop ("yemenite folk n' beat"). Etwas ungewohnt erst aber ich finde macht auf jeden Fall Spaß. Ein Tiny Desk Concert gibts hier youtube.com/watch?v=nbt-fm5DcQ wobei die Musikvideos und Songs verrückter als das Konzert rüber kommen. Es gibt einige gute Lieder daher unbedingt mal querhören. "Habib Galbi", "Al Asad", "ודוד יפה עיניים" und "Bayti Fi Rasi" open.spotify.com/track/7omkzUb

"Buena Vista Social Club" ist der Begriff für kubanische Musik nach dem 25 Jahre alten Album mit Altmeistern. Es gibt ein netten Film der die Künstler und Story dahinter beleuchtet. "Chan Chan" mit dem tollen Trompetensolo ist wohl am bekanntesten aber ich finde die anderen Lieder klingen etwas authentischer. Daher Empfehlung für Candela. open.spotify.com/track/1eHGsCd und wer noch mehr Kuba möchte hier ¡Guajira! (nach dem Musikstiel de.wikipedia.org/wiki/Guajira_) eine tolle Playlist: open.spotify.com/playlist/37i9

"Ibrahim Maalouf" kombiniert seine markante Trompete mit Jazz und orientalischen Einfluss. Die Lieder beginnen oft langsam, bauen sich aber zum Teil zu einer großen Bühne auf. Und dazwischen auch viele Projekte die ganz anderes sind. Empfehlung für "Una Rossa Blanca", "Beirut", "Will Soon Be a Woman" und natürlich "True Story". Aber ganz besonders "Maeva in Wonderland" open.spotify.com/track/7sjt13A

"Beirut" hat so viele gute Songs, da weiß man gar nicht wo man starten soll. Am besten die alten Alben, die Neuen und alles dazwischen. Und dann eine Ukulele kaufen und mitspielen :). Nantes ist sicher das bekannteste Lied und der Rhythmus packt mich jedes Mal. Zu dem Lied gibts ein schönes Video (leider mit schlechtem Sound und Bild) bei dem die Treppe mit Resonanzen und Entfernungen mit in den Song einfließen und sich über Stockwerke aufbaut youtube.com/watch?v=FH8vgAp4VD open.spotify.com/track/1dD6UAn

"Cat Empire" aus Australien spielen Ska/Reggae mit ein bisschen Karibik, was Spaß macht. Das cover Bild von "Steal the Light" ist großartig. Leider fällt die Band gerade auseinander und ich befürchte live sehen wird wohl nichts mehr. Die meisten Songs machen Laune und schwierig ruhig sitzen zu bleiben. "Hello", "Two Shoes", "Still Young" anhören. Meine Empfehlung etwas ruhiger der Song "The Lost Song" in der "Live at Metropolis" Version. open.spotify.com/track/24E1Y8q

Es gibt noch viele Brass Songs daher ein kleines Medley zum Abschluss: "Hackney Colliery Band" mit "Africa", "GTFA", "Jump Then Run" aber vor allem "All of the Lights" open.spotify.com/track/1QObcbP. "Too Many Zooz" mit "Warrior" open.spotify.com/track/4LYlim7. "Brass Against" mit "The Pot" open.spotify.com/track/08Ys324. "Riot Jazz Brass Band" mit "Paradox" open.spotify.com/track/0jNuCjg. "Sons of Kermet" mit "Inner Babylon" open.spotify.com/track/4iM9TTU. "Sly5thAve" mit "Get Free" und "Power Trip" open.spotify.com/track/2Iepgy8

"Hypnotic Brass Ensemble" - 8 Brüder mit Jazz Vergangenheit nun am Brass. Das erste Album mit gleichem Namen unbedingt hören. "War", "Flipside" und "Ballicki Bone" sind super. Die Musik ist allgemein etwas ruhiger dafür weniger durcheinander und Brass betonter. open.spotify.com/track/5bJ1K78

Auf die Idee einer Techno-Marching-Band muss man erstmal kommen. Ansonsten ist "Meute" den vorhergehenden Bands ähnlich: Erst Cover, dann Street concerts und social media und dann mehr eigene Tracks. Trotzdem genial! Los ging es mit Rej - Original von Âme (youtube.com/watch?v=DtKdqwRC07). Das zweite Album war schon live groß in Paris (youtube.com/watch?v=2loN0JFZa0) und allein dieses Jahr drei Singles. Und ich warte jetzt schon seit fast 2 Jahren auf das Nachholen des Berlin Konzerts . open.spotify.com/track/1MdbDBw

Und mit "Moon Hooch" noch eine Brass Band aus New York mit Subway Geschichte. Im Vergleich zu "Lucky Chops" von gestern macht das tiefe Saxophon die Songs etwas dunkler und teilweise bisschen psychedelisch. Das ganze wird bei machen Liedern noch mit einem Verkehrskegel verstärkt wie man in NPR Tiny Desk schön sehen kann: youtube.com/watch?v=wwBhxBBa7t open.spotify.com/track/3prlbHP

"Lucky Chops" hat vor allem anfangs viele Cover produziert wie "Hello" oder "I Want You Back". Aber gerade die eigenen Lieder wie "Danza 2016", "Full Heat Fancy", "Buyo" oder "Behroozi" machen Spaß. open.spotify.com/track/7FleWAS

"LaBrassBanda" nur als Volksmusik zu bezeichnen wird dem nicht gerecht. Gerade bei dem schlechten Image deutscher Volksmusik. Aber die Band hat viel von "Youngblood Brass Band" gelernt und bietet - wenn man mal über das Bayrisch weggekommen ist - ein super breites Spektrum mit Einflüsse von Jazz, Funk und Hip-Hop. Die Band hat schon einiges probiert wie Teilnahme am ESC Vorentscheidung, ein Album im Kuhstall und dieses Jahr eine relaxing "Yoga Symphony". open.spotify.com/track/11I2GxV

Von "Gallowstreet" kann man einfach alles empfehlen und ich hoffe wirklich die Band verlässt mal Niederlande und besucht endlich Berlin. "Asterix", "Hattori", "MetroMagnet" und das komplette Album "Our Dear Metropolis" mit dem super "Purple Whip" open.spotify.com/track/2JkKbIS Nur die neusten Remixes sind nicht ganz so meins. Die Band experimentiert zur Zeit zusammen mit Pynarello ein etwas klassisches Crossover (mit Muschel Solo!) youtube.com/watch?v=92Ytj0eak6

Ok, eine Woche gibts nun meine heimliche Liebe: Brass! Fangen wir an mit "Youngblood Brass Band" mit viel Schlagzeug und natürlich Brass! Eine Kombination aus Hip-Hop, Funk und Blasmusik. Unbedingt "Brooklyn" und "Elgy" vom "Live. Places." Album anhören auch wenn die Aufnahmequalität nicht super ist und nicht annähernd das Beben der Band live rüberkommt. Gibt auch einige schöne Cover wie "Pastime Paradise", "Umbrella" oder "Ain't Nobody" und dazwischen viel Hip-Hop parts. open.spotify.com/track/7aNwURn

"Yosi Horikawa" macht Musik mit beeindruckend realistischen Naturgeräuschen und baut dabei eine räumliche Landschaft auf. "Bubbles" mit Kopfhörern macht Spaß aber mir gefällt "Letter" noch besser. Unbedingt in Stereo und am besten mit Kopfhörern hören. open.spotify.com/track/6APBnfC

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økoyono

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